Das Material Speckstein und die eingebaute Funkuhr
Der Stein
Speckstein ist ein sehr weicher Stein, der vor allem in Asien, Australien in der südlichen Hemisphäre, aber auch in Spanien oder Italien vorkommt. Der vollkommen weiße, fast durchsichtige Speckstein heißt „Alabaster". Die marmorierten Schichten ergeben oft fantasiereiche Formen und mitten in einem graugrünen Gestein verlaufen oft andersfarbige Adern in weiß, rötlich oder auch in blau. Bearbeitet wird der Speckstein mit Schnitzmessern, Sägen, Feilen, Bohrern und Raspeln. Um die Maserungen des Gesteins voll zur Geltung zu bringen, wird der Stein mit verschiedenen Schleifpapieren (von 200er bis 2000er Körnung) geschliffen und poliert. Um die Intensität der Maserung zu erhalten, kann man den Stein auch einfetten oder mit einfachem Öl behandeln. Achtung: Der Stein kann leicht verkratzen - also so aufstellen, dass nicht irgendwelche andere Gegenstände anstoßen oder angeschlagen werden können.
Die Uhr
Die eingebauten Funkuhren sind in zwei Variationen erhältlich und der jeweilige Einbau hängt von der Größe und Beschaffenheit des Steins ab. In kleinere geometrische Formen kann man digitale Funkuhrwerke einbauen. In größere, abstrakte Formen werden analoge Funkuhrwerke eingebaut. Die Uhrwerke stellen sich selbständig auf Sommer- oder Normalzeit um. Der Batteriewechsel ist unproblematisch und erfolgt bei den analogen Werken über eine zu öffnende Klappe auf der Rückseite, bei den digitalen Werken kann das gesamte Werk herausgezogen werden und die Knopfbatterie wird durch Öffnen des entsprechenden Deckels ausgetauscht.